Nicolas Lindt

Schriftsteller & Ritualgestalter

«Ich schreibe Bücher, erzähle Geschichten und gestalte Rituale im Namen der Liebe.»

Wald, 17. August 2022   |   Die Luftpost Echo auf "Die Ungehorsamen"

Spannend wie ein Krimi

«Vertraue darauf, dass dein Buch 
genau zu den richtigen Menschen kommt.»

Das sind – auszugsweise – Ihre Antworten auf meine Frage, warum mein neues Buch «Die Ungehorsamen» bisher nicht so viele LeserInnen erreichte, wie ich es mir als Autor wünschen würde. Ich entschloss mich, keine Namen zu nennen – ich hoffe, Sie sind damit einverstanden.


"Lieber Nicolas, vor einer Woche habe ich Ihr Buch fertig gelesen. Sie haben eine super einfühlsame Schreibweise. Manchmal musste ich eine Pause einlegen und das gelesene «verdauen». Ich war teilweise sehr berührt und erlebte diese Corona Zeit nochmals durch. All das, was in den letzten zwei Jahren geschehen ist, kann ich nicht vergessen. Ich habe durchgehalten und mich nicht impfen lassen. Machen Sie weiter mit ihrer Authentizität! Wir sind viele, die nicht gehört beziehungsweise gesehen werden möchten. Ich bleibe mir treu und dies seit meinem fünften Lebensjahr! Mögen wir alle auf unser Herz hören und nicht lockerlassen!"
Eine Leserin aus Oberhasli

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"Gerade habe ich dein Buch fertig gelesen und wollte dir schnell ein Feedback geben. Am Anfang konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, was das für eine Geschichte werden würde und ob das spannend sein könnte. Diese Spannung kam aber mehr und mehr auf, und gegen Schluss las es sich schon fast wie ein Krimi. Obwohl mir nicht ganz klar ist, wer jetzt diese anonyme Spende geleistet hat, gefiel mir der Schluss des Buches. Witzig finde ich auch, dass es ausser den zwei Protagonistinnen - die übrigens sehr gut beschrieben sind, so dass man sie sich und ihre Liebe zueinander lebhaft vorstellen kann - noch einen dritten Hauptcharakter gibt, nämlich dich selber. Das ist wirklich clever. Du hättest ja auch ganz einfach eine Art Sachbuch über den Lockdown schreiben können, das wäre aber nie so spannend geworden.

Mehr als einmal habe ich mich gefragt: haben wir das wirklich erlebt? Kann es sein, dass die Menschheit zu solch unbeschreiblichem Blödsinn fähig ist und erst noch die meisten da mitgemacht haben, ohne es zu hinterfragen? Die Antwort ist leider ja. Die Schäden, die das hinterlassen hat, sieht man täglich. Gerade heute ist mir in der freien Natur wieder eine Frau mit Hund begegnet, die eine Maske anhatte. Draussen!!

Ich bin froh, dass ich kein Schlafschaf bin. Zwar war ich in meiner Jugend noch gar nicht rebellisch wie du, sondern schön angepasst und brav (ich bin Jahrgang 63). Aber jetzt könnte ich das nicht mehr, unmöglich. Der Spruch „Bleiben Sie jetzt zuhause“ hatte mich richtiggehend herausgefordert, genau das Gegenteil davon zu tun. Ich war täglich draussen, allerdings kaum in der Stadt, sondern im Wald. Ich wünschte nur, ich könnte meine Kinder - 24 + 22 Jahre alt - ebenfalls aufwecken, aber da scheint nichts zu machen zu sein. Sie haben leider den ganzen Irrsinn mitgemacht, inklusive Schlumpfung. Damit muss ich leben, kann nichts daran ändern.

Lieber Nicolas, ich finde super, was du machst: Deine Luftpost, deine Bücher, deine Videos auf Transition TV. Ich muss es dir nicht extra sagen, tue es aber trotzdem: Mach bitte weiter so! Zusammen sind wir stark!"
Eine Leserin aus der Ostschweiz

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«Warum dein Buch «Die Ungehorsamen» auf eine so geringe Resonanz stösst, liegt nicht oder kaum daran, dass es um ein lesbisches Paar geht. Beschreibungen von Hochzeiten heterosexueller Paare gibt es in Literatur und Filmen noch und nöcher. Die Hochzeitszeremonie eines lesbischen Paares zu lesen, könnte hingegen durchaus interessant sein. Man ist neugierig: Worin unterscheidet sich die Zeremonie von ‚normalen‘ Paaren? Was bleibt sich gleich? Spielt dies überhaupt eine Rolle? Geht es bei einer Hochzeit letztlich nicht einfach um zwei Menschen, die sich lieben? Also das wird kaum der Grund sein. 
Aber was ist es dann? Ich sehe zwei Gründe. Der eine, vielleicht wichtigere Grund: Wir werden seit zwei Jahren in sämtlichen Medien Tag für Tag mit Meldungen zu Corona zugeschüttet. Man kann es mittlerweile nicht mehr hören oder lesen. Und deshalb möchte man mit diesem Thema nicht auch noch in einem Buch konfrontiert werden, weder auf die eine oder die andere Art. Der andere Grund könnte darin liegen, dass viele deiner bisherigen Leser deine Haltung zu diesem Thema halt nicht teilen und diese nicht auch noch in einer Geschichte vorgesetzt bekommen möchten, sei sie auch noch so gut geschrieben.»
Ein Leser aus Zollikon

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Vielen Dank für Ihren Luftpostbrief. Ich bestellte Ihr neuestes Buch über unsere Papeterie in Männedorf, habe es prompt erhalten und sehr gerne gelesen. Ich fand es richtig spannend die beiden Frauen zu begleiten - auch wenn ich denke, dass persönliche Freiheit halt in jedem Fall Rücksichtsnahme verlangt. Das Buch liest nun meine Schwester und wurde auch von meiner Freundin mit Spannung gelesen.»
Eine langjährige Leserin aus Männedorf

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«Ich schätze Ihre Art, mit den Worten umzugehen. Warum habe ich Ihr Buch nicht bestellt? Aus dem einfachen Grund: In diesen noch nie dagewesenen Kriegszeiten ist mein Sensorium nicht auf Geschichten eingestellt!»
Ein Leser aus Siggenthal AG

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«Dass du von den Medien derart gemieden wirst, ist skandalös und zeigt, dass Ansichten, die dem Mainstream widersprechen, unerwünscht sind. Kein Diskurs, keine Demokratie. Jedenfalls bist du dir stets treu geblieben. Ich wünsche dir die Anerkennung als Schriftsteller, die du verdienst.»
Ein Leser aus Habsburg AG

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«So soll ja die ‚neue Menschheitsfamilie‘ leben: Achtsam, respektvoll, offen und auch grundehrlich - darum vielen Dank für deine Luftpost! Ja, das muss echt frustrierend sein, was du mit deinem neuen Buch erlebst… Zurzeit kommen sehr viele neue Bücher und Anderes heraus zum Thema "Pandemie" und Massnahmen, Zeit-Wende usw. Ich war und bin schlichtweg überfordert, mich manchmal zu entscheiden, was ich anschauen oder lesen will; und habe mich deswegen auf ein Minimum beschränkt. Das ist wohl einer der Gründe, warum ich dein Buch nicht gekauft habe.»
Eine Leserin aus Winterthur

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«Als ich dein Buch gelesen habe, hatte ich manchmal das Gefühl, das gäbe einen super Schweizerfilm… einen unterhaltsamen, lustigen, ironischen, selbstkritischen Film… Aber dazu ist es wahrscheinlich viel zu früh! Die Leute können noch nicht mit dem Thema umgehen, denke ich, darum ist dein Buch nicht besprochen worden, nicht wegen des Lesbenpaares, sondern weil eine riesige Aufarbeitung der Coronazeit vor uns steht. Für die meisten ist es einfach zu früh, die Sicht der „Gegner“ zu akzeptieren, sie anzuhören….
Eine Leserin aus Bern

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«Es ist zu spüren, dass Du Dich echauffierst und betrübt bist. Gerade wir Massnahmen-Kritiker müssen derzeit völlig unberechtigt viele Nackenschläge einstecken, ich kann Dir persönlich auch ein Lied davon singen. Nun ein konkreter Vorschlag: Abnahme von 30 Exemplaren von ‚Die Ungehorsamen‘. Wir würden das Buch dann den Gästen an meiner Geburtstagsfeier im Anschluss an deine Lesung als Give-away mitgeben.»
Ein Leser aus dem Toggenburg

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«Ich bin erstaunt, dass so wenige ‚die Ungehorsamen‘ gelesen haben. Vielleicht weil Sie selber gehorsam waren? Nun, ich war es definitiv nicht. Ich frage mich grad in diesem Moment, ob mich das Buch so gefesselt hat, weil ich selber etwas ähnlich ,Verbotenes‘ erlebt habe, das ziemlich nervenkitzlig war? Es hat mich beim Lesen zwar nicht daran erinnert, aber vielleicht doch im Unterbewussten beeinflusst, denn ich war recht unruhig und etwas nervös beim Lesen…. Jedenfalls denke ich immer wieder an die Geschichte von Astrid und Chantal zurück. Ich fühle mich mit diesem Buch verbunden.»
Eine Leserin aus Zug

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«Wir sind offenbar unter den wenigen, die Ihr Buch gekauft haben. Aufmerksam darauf wurde mein Mann im newsletter von corona transition – er hat es dann bestellt und ich habe es gelesen – das ist unsere Arbeitsteilung!
Nachdem ich das Buch in einem Zug durch hatte, lieh ich es unserer Nachbarin aus. Sie ist ebenfalls begeistert davon. Ich nehme deshalb mit Erstaunen zur Kenntnis, dass ‚Die Ungehorsamen‘ nicht die Verbreitung gefunden hat, die Sie erwartet haben. Könnte es damit zusammenhängen, dass es im Moment so viel zum Thema Corona zu lesen gibt, dass die Menschen, die daran interessiert sind, eine Auswahl treffen müssen?
Dass es sich bei den Protagonistinnen um ein lesbisches Paar handelt, störte mich jedenfalls überhaupt nicht. Bei der Liebesgeschichte der beiden und auch beim Verhalten der Eltern gibt es doch bei Hetero-Pärchen immer wieder ähnliches zu beobachten. Mein Mann ist da allerdings nicht ganz gleicher Meinung. Er fand auch, dass die Beschreibung einer Hetero-Hochzeit wohl auf mehr Akzeptanz gestossen wäre. Ich finde aber, Sie haben recht mit ihrer Argumentation: Es ging um diese beiden Frauen und alles andere wäre gekünstelt und unecht gewesen.»
Eine Leserin aus Bern

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«Habe soeben deine Luftpost gelesen und ja, auch ich hatte dein Buch noch nicht bestellt. Das hat jedoch einen Grund: ich habe heute meinen letzten Schultag und damit den Abschluss meiner Ausbildung zum Therapeutischen Masseur. Die Schule hat einiges von mir abverlangt die letzten fast 2 Jahre und vieles musste hinten anstehen. Aber jetzt ist das Buch bestellt, und ich freue mich sehr darauf! – Wie man im Jahr 2022 noch ein Problem damit haben kann, dass es sich bei den Protagonisten im Buch um ein lesbisches Paar handelt, kann und will ich nicht verstehen. Es zeigt jedoch, dass gerade solche Bewegungen wie die Zurich Pride auch heute noch notwendig sind. Und weisst du was? Vor 20 Jahren waren die Menschen toleranter, obwohl heute ja sooo viel darüber gesprochen und berichtet wird. Damals konnte ich ungeniert morgens um 5 durchs Niederdorf laufen, womöglich Hand in Hand mit einem Typen, es wäre NIE etwas passiert. Heute musst du das nicht mal mehr versuchen. Ist das nicht verrückt? Mach einfach weiter wie bisher, du machst das genau richtig.»
Ein Leser aus Zollikerberg

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«Auf deine Luftpost freue ich mich jeden Monat. Ich mag deinen Schreibstil und deine Einstellung sowieso. Bei Corona-Transition habe ich auch schon Videos von dir gesehen. Diesmal spürte ich aber richtig, dass du nicht nur traurig, sondern schon fast ein bisschen wütend bist, weil so wenige bisher dein neuestes Werk gekauft haben. Deine Frustration verstehe ich gut. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als ein soeben erworbenes Buch in den Händen zu halten. Aber das kommt wohl langsam aus der Mode? – Ich wollte dir auf jeden Fall nur rasch sagen, dass ich es gerade bestellt habe und gespannt bin auf die Lektüre. Bitte schreib weiter, du bist eine Bereicherung für unser Land, in vielerlei Hinsicht!»
Eine Leserin aus der Ostschweiz

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«Das tut mir leid, dass dein Buch sich so schlecht verkauft. Obwohl: ich habe es ja auch nicht bestellt... Dafür habe ich selber ein Buch publiziert, das ebenfalls nicht bestellt werden will. Mein Thema ist allerdings ein ganz anderes als deines (Reinkarnation und Leben nach dem Tod). Wenn also selbst gute Freunde mein Werk nicht kaufen, so schliesse ich daraus, dass sie mit dem Thema nicht einverstanden sind. Aber bei dir? Das Thema ist vielleicht tatsächlich omnipräsent. Das gilt gerade auch für die kritischen Geister, die sich auf allen möglichen Kanälen informieren. Inzwischen weiss man fast zu viel…»
Ein Leser aus St. Gallen

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«Ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass es sich bei den Protagonisten um ein lesbisches Paar handelt. Mich persönlich jedenfalls interessiert die sexuelle Ausrichtung anderer Menschen nicht, auch wenn die Öffentlichkeit in den letzten Jahren für meinen Geschmack zu stark mit allen anderen Ausrichtungen als der Heterosexualität befasst. Nein, ich denke, wir sind einfach alle vollkommen übersättigt von dem leidigen C-Thema. Ich selbst bin Impfstoff-frei und empfinde es als Zumutung, dass nach 2 Jahren immer noch zwanghaft an diesem Thema festgehalten wird. Aber das nur am Rande. Da ich Ihre Arbeit und Ihr Engagement schätze, werde ich als nächstes Ihr Buch bestellen. und es wird bestimmt ein Genuss sein, es zu lesen.»
Eine Leserin aus Tann ZH

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«Gestern Sonntag gönnte ich mir das Vergnügen, deine Lockdown Erzählung fertig zu lesen. Was für ein Vergnügen! Spannend wie ein Krimi, feinfühlig als Liebesgeschichte und zeitzeugend betreffend Pandemie-Panik.»
Eine – aus der Schweiz ausgewanderte – Leserin aus Burkina Faso

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«Die lesbischen Protagonistinnen in deinem Buch werden tatsächlich nur sehr wenige LeserINNen anziehen. Bei manchen vielleicht wegen Berührungsängsten, aber das ist nicht der Hauptgrund. Ich habe an deiner Vernissage ja mehrere Bücher gekauft, auch dieses, aber tatsächlich hätte ich es nach dem Lesen des Klappentexts fast wieder weggelegt. Es "reizt" heterosexuelle Frauen einfach nicht. Es fehlt die Möglichkeit zur Identifikation mit der Protagonistin und es fehlt Heterosexuellen die ‚literarische Erotik', die man, vielleicht erwartet, wenn man eine "Hochzeitsgeschichte" liest. Und ich nehme an, dass du eine sehr grosse weibliche Lesersschaft hast. 

Wie viele Männer haben sich wohl vor einigen Jahren freiwillig ‚Brokeback Mountain‘ angesehen? Sogar ich selbst habe ihn bis heute nicht gesehen, obwohl es ein wunderbarer und sehr wertvoller Film sein muss.
Auf deine Frage: Nein, du hättest das Buch nicht anders schreiben sollen und dürfen, denn dann wäre es nicht mehr DEINE Geschichte gewesen. Letztendlich habe ich das Buch doch genommen und zwar, weil ich reingeschaut habe und DICH in der Geschichte gefunden habe - und ich meine nicht die literarische Figur Nicolas im Buch, sondern deinen Geist, dein Wesen, deine Lebensphilosophie, die in jeder deiner Geschichten ist. Und ein Buch von dir, in dem DU nicht bist, würde mich nun wirklich nicht sehr interessieren.»
Eine Leserin aus Pura TI

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«Deine Luftpost hat mich etwas irritiert. Klar kam zuerst der Mitleidreflex, Mitleid mit dem Schriftsteller, bei dem die Echos ausnahmsweise ausbleiben. Aber dann spürte ich darin auch ein Drängen, Betteln, das für mich nicht zu dir passt. – Doch nun zum Buch selbst! Natürlich las ich es in einem Zug, es war spannend und machte Mut. Das Persönliche, fast Tagebuchartige deiner Empfindungen, welche Du ins Buch gelegt hast, haben mich sehr berührt. Und das Lesbenthema fand ich, vielleicht im Gegensatz zu anderen Leserinnen, speziell faszinierend. Du hast das ganze Geschehen bravourös geleitet und begleitet! Was genau wirklich geschehen oder erfunden ist, spielt keine Rolle. Es fühlt sich echt und erlebt an. Du gibst auch einen differenzierten Einblick in dein Schaffen als Gestalter von Trauungen. Ich glaube, ich hätte ähnlich gehandelt wie du!»
Eine Leserin aus Feldis GR, die selber viele Jahre freie Rituale gestaltet hat

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Ich kann deine Enttäuschung verstehen. Ich schätze deine Bücher, aber ‚Die Ungehorsamen‘ erschienen für mich persönlich zu einem schlechten Zeitpunkt. Auch ich hatte die Nase voll vom Thema Corona, auch ich wollte nichts mehr davon hören und schon gar nicht ein Buch lesen wo es auch wieder(wenn auch anders) um Corona geht. Wir pflegen einen kleinen Freundeskreis wo das Thema Corona tabu ist, aber viel gelacht und über vieles gesprochen wird. Wenn dieser ganze Mist vorbei ist, werde ich mir dann das Buch kaufen und lesen und hoffentlich dabei auch lachen können.»
Eine Leserin aus Gossau ZH

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«Oh Du meine Güte. Ich bin begeistert von Deinem Buch! Nein, ich finde nicht, dass Du etwas anpassen müsstest, damit es vielleicht dem einen oder anderen ‚besser‘ gefällt. Und ich finde, Du hast EINEN GROSSEN ERFOLG verdient! Ich habe es auch schon etlichen weitererzählt. Die Resonanz ist ganz unterschiedlich, interessiert und ablehnend, genau der momentanen Aussensituation entsprechend. Vertrau darauf, dass DEIN Buch genau zu den richtigen Menschen kommt.»
Eine Leserin aus Bäretswil